Schreibwettbewerb

2021

Beim heurigen Kurzgeschichten-Wettbewerb der Stadtbücherei Krems wurden erstmals auch Kinder und Jugendliche eingeladen Texte einzureichen. Es gab folgende Kategorien/Themen:

  • „Die Magische Schule" (Volksschule)
  • „Die Versunkene Bibliothek" (Unterstufe)
  • „Die Neinsager: Die Welt und ich" (Oberstufe) und
  • „Die Welt, ein Labyrinth" (Erwachsene)

Preisträgerinnen und Preisträger

  • Liora Hudetz, Volksschule Lengenfeld, 7 Jahre, „Die Weise Linde"
  • Maximilian Handschuh, BRG Ringstraße, 12 Jahre, „Die versunkene Bibliothek"
  • Eva Wintersberger, BRG Rechte Kremszeile, 17 Jahre, „Die Neinsager: die Welt und ich"
  • Ing. Rainer Harold, „Die Welt, ein Labyrinth"

Die Jury für die Texte der Erwachsenen bestand aus dem Kabarettisten und Autor Leo Lukas, Verlagsleiterin Birgit Francan (Ueberreuter) und Claudia Skopal (Leiterin der Stadtbücherei). Die Jury für die Kinder- und Jugendtexte bestand aus Gisela Glöckler (G&G Verlag), Kinderbuchautorin Melanie Laibl und Claudia Skopal.

Die Siegertexte finden Sie zum Nachlesen anbei.

PDF„Die Weise Linde" von Liora Hudetz
PDF„Die versunkene Bibliothek" von Maximilian Handschuh
PDF„Die Neinsager: die Welt und ich" von Eva Wintersberger
PDF„Die Welt, ein Labyrinth" von Ing. Rainer Harold

Grußbotschaften der 2 Juroren

Liebe Preisträger*innen,
liebe Schüler*innen,
mein Name ist Gisela Glöckler und ich möchte mich im Namen des G&G Verlages bei allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen für die wirklich großartigen, kreativen, spannenden und fantastischen Texte bedanken! Vor allem für eure Zeit, die ihr euch genommen habt, um wunderbare Geschichten niederzuschreiben. Es ist nämlich gar nicht so leicht, wie es sich anhört, sich eine Geschichte auszudenken, diese letztendlich zu Blatt zu bringen und die dann im besten Fall auch jemandem gefällt. Eigentlich hätte es jede/r Einzelne von euch verdient heute als Gewinner*in gekürt zu werden. Uns als Jury ist es auch nicht leicht gefallen, aus dieser Vielfalt an Geschichten, 3 Gewinner*innen zu ziehen. Ihr habt es uns tatsächlich nicht einfach gemacht. Aber dafür möchte ich euch nochmal von ganzem Herzen danken - dass wir einerseits gefordert waren, aber andererseits durch eure Geschichten in andere Welten abtauchen durften, unsere Fantasie wieder anregen konnten und für einen Moment die Zeit still stehen lassen durften. Das war wirklich eine sehr schöne Erfahrung!
Und nun darf ich zum Schluss auf diesem Wege nochmal den 3 Gewinner*innen meine herzliche Gratulation aussprechen und es tut mir wirklich furchtbar leid, dass ich heute nicht persönlich anwesend sein kann. Und last but not least gilt mein Dank selbstverständlich auch der Organisatorin dieses Schreibwettbewerbs, Frau Dr. Natascha Skopal. Ich hoffe, dass es diesen Schreibwettbewerb auch nächstes Jahr wieder geben wird! Vielen herzlichen Dank!

Liebe Schreibkünstlerinnen! Liebe Schreibkünstler!
Ich finde es großartig, wie viele von euch zu Stift und Papier gegriffen, wie viele den Computer angeworfen haben, um bei diesem Schreibwettbewerb mitzumachen. Ein echter Schatz an Geschichten ist entstanden: fantasievolle, spannende, humorvolle, mitreißende. Und jede dieser Geschichten hat ihre ganz eigenen Bilder in meinem Kopf erzeugt. Es war keine einfache Aufgabe, aus all den Einreichungen jene Texte auszuwählen, die heute mit einem Preis ausgezeichnet werden. Und es ist schade, dass ich nicht hier in Krems sein kann, um euch zu gratulieren - besonders natürlich den Verfasserinnen, dem Verfasser der preisgekrönten Texte. So schicke ich auf diese Weise ein großes Bravo aus Bregenz. Macht unbedingt weiter mit Schreiben, mit dem Erzählen! Wir Menschen brauchen Geschichten. Und je mehr, je unterschiedlicher diese sind, desto besser! Herzliche Grüße, Melanie Laibl

2020

Beim zweiten Kurzgeschichten-Wettbewerb der Stadtbücherei Krems zum Thema „Schreiben in Zeiten der Cholera", gab es zwei erste Plätze: M.A. Karjalainen mit seinem Text Was vom Hasen übrig blieb und Sophie Müller mit Der Kritiker.
Die Jury bestand aus Journalist Dr. Herbert Lackner, Verlagsleiterin Birgit Francan (Ueberreuter) und Brigitte Swejcar (ehemalige Leiterin der Stadtbücherei). Da eine Lesung live nicht möglich war wurde sie kurzerhand ins Netz verlegt. Sie finden Autorin und Autor auf dem YouTube Kanal der Stadt Krems, verlinkt auf die neue Facebook Seite der Stadtbücherei Krems.

Über die Autorin und den Autor

Die Kremserin Sophie Müller ist Werbetexterin im Ideenladen. Abseits des Textens hatte sie immer den Wunsch literarisch tätig zu sein. Aus diesem Grund hat sie sich vor einigen Jahren in der Romanwerkstatt der Volkshochschule Krems angemeldet. Bestärkt durch die Rückmeldungen der anderen Teilnehmer und die Arbeit am eigenen Roman, hat sie am Wettbewerb der Stadt Krems teilgenommen und gewonnen.

M.A. Karjalainen lebt in Rohrendorf bei Krems. Er ist Mitglied bei den IG Autorinnen Autoren und dem Kremser Literaturforum. Er schreibt vor allem Kurzprosa und Lyrik. Sein Motto lautet Wer ins kalte Wasser springt, taucht ins Meer der Möglichkeiten.
Herr Karjalainen ist ins kalte Wasser gesprungen und hat damit gewonnen.

Links zu den Lesungen

https://www.youtube.com/watch?v=PxS4S1v4CuU
https://www.youtube.com/watch?v=Up6HsD1jYAI

Die Siegertexte finden Sie zum Nachlesen anbei.

PDF„Was vom Hasen übrig" von M.A. Karjalainen

PDF„Der Kritiker" von Sophie Müller

 

2019 

Beim ersten städtischen Kurzgeschichten-Wettbewerb zum Thema "Verstorben, begraben, ausgegraben. Geschichten, die das Museum so nicht erzählt.", gab es zwei Siegerinnen: Corinna A. Bergmann und Claudia Skopal.

Corinna A. Bergmann erzählt eine Kriminalgeschichte rund um ein Ausstellungsobjekt und Claudia Skopals' Geschichte zeigt, was ein Museumsbesuch alles bewirken kann.

Die Autorinnen

Corinna A. Bergmann ist geboren in St. Pölten, wo sie immer noch lebt. Mitte zwanzig studierte sie Skandinavistik und Sprachwissenschaften. Seit ihrer Jugend schreibt sie Kurzgeschichten, von denen sie etliche in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht hat. Im Oktober 2018 erschien ihr Buch "Das Unheil geschehe" mit skurrilen bis morbiden Kurzgeschichten. Vor Kurzem hat sie den "Ingeborg-Flachmann-Preis" (veranstaltet vom Cinema-Paradiso, St. Pölten) gewonnen.

Claudia Skopal wurde in Wien geboren. Während ihrer Schauspielausbildung wirkte sie in div. Theaterproduktionen mit. Sie besuchte Schreibwerkstätten bei Robert Schindel und Gustav Ernst. Später absolvierte sie die Leondinger Akademie für Literatur mit abschließender Masterclass in Krems. 2002 gewann sie einen Schreibwettbewerb und Buchvertrag. Seit dem wurden zahlreiche Bücher veröffentlicht und einige sogar ins Chinesische übersetzt. Sie ließt regelmäßig auf der Buch Wien und leitet die Romanwerkstatt an der VHS Krems.   

Die Siegertexte finden Sie zum Nachlesen anbei.

PDF „Die Heldin von Krems" von Claudia Skopal

PDF „Das eine Kleid" von Corinna A. Bergmann